Niederösterreich

Sonntagsfreuden (76)

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An diesem tollen Frühlingssonntag haben wir mit Freunden den Peilstein-Erlebnisweg unsicher gemacht!

Wir waren von 10.00  bis 17.00 Uhr unterwegs. Allerdings nicht weil der Weg so lange oder so schwierig wäre, sondern einfach, weil wir alle so viel Spaß hatten und es so viel zu entdecken gab.

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Zu dem Weg gib es einen Folder, bei dem rechts auch die Stempel eingetragen werden können. Der Weg ist super beschildert und die Stationen so gewählt, dass wirklich kein Jammern aufkommen kann. Insgesamt ist die Strecke gerade mal 6 km lang. Also auch für kleinere Kinder sehr gut zu schaffen.

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Die Stempel sind Prägestempel in einem Gehäuse. Ich würde mal sagen die Organisatoren haben sich Gedanken zur Langlebigkeit gemacht. ;-)

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Immer wieder kommt man zu interessanten Stationen (auch für uns Erwachsene, denn es gibt viele Infos rund ums Klettern, von der Kletterpflanze bis zur Bergrettung)…

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…. geht über beschauliche Wege …

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…. kommt hoch hinaus …

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…. muss Hindernisse überwinden …

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… kann einen Laubregen genießen …

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…. und wird am Ende mit leckerem Essen und einer tollen Kletterwand belohnt!

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Sonntagsfreuden (39)

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… eigentlich eine Samstagsfreude.

… dem schlechten Wetter getrotzt zu haben.

… gemeinsam in eine andere Zeit abzutauchen.

… für Niklas und Annika: endlich Besitzer von Trinkhörnern zu werden.

(seit Drache Kokosnuss bei den Wikingern ein sehnlicher Wunsch der beiden)

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Wir machten nämlich am Samstag einen Ausflug zum  Steinzeitfest im Urgeschichte Museum in Asparn an der Zaya. Ich wollte schon länger die dort dieses Jahr stattfindende Landesausstellung Brot und Wein anschauen und als ich dann las, dass es dieses Wochenende auch noch ein Steinzeitfest gibt, stand der Entschluss fest und kein schlechtes Wetter konnte uns abhalten. :-)

Von der Brotausstellung (den Teil Wein, ein paar Ortschaften weiter, haben wir gestern nicht mehr geschafft) war ich eher enttäuscht. Für mich ist Brot und Getreide ein sehr sinnliches und ein sehr handlungsorientiert behandelbares Thema, die Ausstellung war  aber sehr trocken und theoretisch. Also allzulange waren wir jedenfalls nicht im Museum.

Dafür war das Steinzeitfest im Freillichtmuseumsbereich umso beeindruckender und man konnte Geschichte im wahrsten Sinn des Wortes begreifen.

Hier noch ein paar Eindrücke, es gab noch viel mehr zu sehen, auszuprobieren, zu basteln und zu begreifen, aber teilweise waren wir so beschäftigt, dass wir gar keine Zeit zum Fotografieren hatten bzw.  alle Stationen waren gar nicht zu schaffen. Und das alles in einer Umgebung, in der man sich fast wirklich in die Urgeschichte zurückversetzt fühlte.

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Dieses arme Schweinchen wurde nur mit Steinklingen zerlegt.

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Anschließend wurde in der Schwarte Wasser zum Kochen gebracht (es wurden immer wieder heiße Steine aus dem Feuer daneben in das Wasser getaucht) und das Fleisch gekocht. Niklas und Annika waren fasziniert!

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mit Naturfarben gefärbte Wolle

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beim Spinnen eines kleinen Armbandes

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Nicht aus der Urzeit, aber eine schöne Kindheitserinnerung für mich: Solche Reisigbesen hat immer mein Opa gemacht.

Diese sind aus Schönbach. Dort wird in einer Erlebniswerkstatt altes Handwerk lebendig gehalten und man kann auch Kurse besuchen. (Ich glaub´ da will ich auch mal hin :-) )

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Bei Prinz und Prinzessin oder wie man Mohnstriezerl macht

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…oder doch zwei Prinzessinnen?

Gestern waren wir in Schloss Hof. Ich gebe zu, ein Besuch in Schloss Hof ist jedes Jahr ein Pflichttermin und dieses Jahr sollte das Ganze noch durch das dort angebotene Ferienprogramm getopt werden. Das Ferienprogramm war leider (zumindest aus meiner Sicht) eher enttäuschend und das Wetter vielleicht ein bisschen zu heiß, aber Schloss Hof hat uns wie immer in seinen Bann gezogen.

Annika hat übrigens eine kleine Madamchen-Tunika an, die ich vor kurzem gemeinsam mit dieser (die ein Geschenk war) genäht habe.

Annikas Madamchen ist noch etwas zu groß, deshalb trägt sie es als Kleid und nicht als Tunika wie vorgesehen. So passt sie vielleicht nächstes Jahr auch noch.;-)  Den Schnitt könnt ihr kostenlos hier herunterladen. Er ist von stoffbüro, ist supersüß und toll beschrieben und erklärt.

Außerdem weiß ich jetzt wie man Mohnstriezerl macht. Wollt ihr´s sehen? Ist wirklich kinderleicht:
(Die Bildqualität lässt leider zu wünschen übrig – Handyfotos :-( )

1. Eine lange Schlange rollen.
2. Einschlagen und festdrücken.
3. Das offne Ende durch das Loch stecken und durchziehen.
4. Die Schlaufe einmal drehen. Dann das offne Ende (siehe schwarzer Pfeil) von oben in das Loch (siehe roter Pfeil) stecken.
5. Fertig!

Viel Spaß beim Nachbacken sei es mit Brotteig oder mit Knetmasse in der Puppenküche. ;-)

Anja